Serumprotein-Elektrophorese in der Routinediagnostik – Interpretation und klinische Bedeutung (26164)

Kategorie
Seminar
Termin

22. Oktober 2026

13.00 - 16.30 Uhr

Teilnahmegebühr für Mitglieder
€125.00
Teilnahmegebühr
€275.00
Anmeldung empfohlen bis
20.September 2026
Teilnehmerzahl
12 - 20 Personen
Bewertung
4 CPD-Punkte
Bewertungstyp
(Fachspezifische Fortbildung)
Teilnahmeberechtigte / Zielgruppe

siehe Punkt 1 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), Biomedizinische Analytiker*innen, Ärzt*innen, MTF mit Bescheid 

Inhalt

* Grundlagen der Elektrophorese
* Elektrophoresetechniken
* Parameter in der Paraprotein-Labordiagnostik
* Elektrophoretische Auffälligkeiten
* Pitfalls in der Paraprotein-Labordiagnostik

Diese Fortbildung vermittelt die theoretischen Grundlagen und die praktische Interpretation der Serumprotein-Elektrophorese. Anhand zahlreicher Fallbeispiele aus der Routinediagnostik werden typische und atypische Elektrophoresemuster gemeinsam analysiert und deren klinische Bedeutung diskutiert.

 Schwerpunkte:

* Grundlagen der Serumprotein-Elektrophorese und Kapillar-Elektrophorese
* Aufbau und Zusammensetzung der einzelnen Proteinfraktionen
* Interpretation physiologischer und pathologischer Elektrophoresemuster
* Veränderungen bei akuten und chronischen Entzündungen
* Proteinverlustsyndrome sowie Leber- und Nierenerkrankungen
* Erkennung monoklonaler Gammopathien und Indikationen zur Immunfixation
* Präanalytische Einflüsse und Interferenzen (z. B. Lipämie, Bilirubin, Infusionen, Medikamente)
* Praktische Befundinterpretation anhand zahlreicher Patient*innenfälle
* Tipps und Fallstricke für die Routinediagnostik

Kompetenzerwerb

Nach Abschluss der Fortbildung sind die Teilnehmer*innen in der Lage,

  • die Prinzipien der Serumprotein-Elektrophorese zu verstehen und deren diagnostische Möglichkeiten einzuschätzen,
  • die einzelnen Proteinfraktionen sicher zu beurteilen,
  • typische elektrophoretische Muster zu erkennen und klinisch einzuordnen,
  • präanalytische und analytische Interferenzen zu identifizieren,
  • Hinweise auf monoklonale Gammopathien, Entzündungen, Proteinverlustsyndrome sowie Leber- und Nierenerkrankungen zu erkennen,
  • auffällige Befunde kritisch zu interpretieren und den weiteren diagnostischen Ablauf (z. B. Immunfixation oder Zusatzanalysen) fachgerecht einzuschätzen,
  • die Serumprotein-Elektrophorese sicher im klinischen Laboralltag anzuwenden.
Anmerkung

Die Teilnehmer*innen sind herzlich eingeladen, eigene interessante oder unklare Fälle aus der Serumprotein-Elektrophorese und Immunfixation mitzubringen. Ausgewählte Befunde werden gemeinsam analysiert, interpretiert und hinsichtlich ihrer laboranalytischen sowie klinischen Bedeutung diskutiert.

ReferentInnen

Dejan Milosavljevic, MSc

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Stv. Studiengangsleiter, Biomedizinische Analytiker, Lehre und Forschung, Hochschule Campus Wien

Veranstaltungsort

Bildungshaus St. Hippolyt

Eybnerstraße 5
3100 St. Pölten

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