25. Mai 2027
16:00 - 17:30 Uhr
Biomedizinische Analytiker*innen, MTD mit Bescheid, Ärzt*innen
Die RhD-Alloimmunisierung zählt zu den klinisch bedeutsamsten immunhämatologischen Ereignissen und kann sowohl im transfusionsmedizinischen als auch im geburtshilflichen Kontext schwerwiegende Folgen für Patient*innen haben. Diese Fortbildung beleuchtet die Entstehung von Anti-D, die daraus resultierenden Risiken (von der hämolytischen Transfusionsreaktion bis zur hämolytischen Erkrankung des Feten und Neugeborenen) sowie die etablierten Strategien zur Prävention und zum Management. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Zusammenspiel von Labordiagnostik, Anti-D-Prophylaxe und klinischer Entscheidungsfindung.
Nach absolvierter Fortbildung verstehen die Teilnehmer*innen, wie eine RhD-Alloimmunisierung entsteht und welche Risiken sich daraus für Patientinnen im transfusionsmedizinischen wie im geburtshilflichen Verlauf ergeben. Sie kennen die zentralen Maßnahmen zur Prävention - insbesondere das Prinzip der Anti-D-Prophylaxe - sowie die Grundzüge des klinischen Managements einer bereits eingetretenen Sensibilisierung. Damit sind sie in der Lage, die Zusammenhänge zwischen auslösendem Ereignis, Immunantwort und therapeutischer Konsequenz nachzuvollziehen und einzuordnen.
Digitale Vortragsunterlagen sind in der Teilnahmegebühr enthalten.
Quiz: Zum Nachweis Ihrer Teilnahme wird am Ende der Fortbildung ein kurzes Quiz mit vier Fragen angeboten. Zudem ist die Anmeldung mit Ihrem eigenen ZOOM-Link sowie Ihre Teilnahme am Webinar (mindestens 70%) erforderlich, um Ihre Anwesenheit zu bestätigen und eine Teilnahmebestätigung zu bekommen.
Dr. Orkan Kartal, PhD
Salzburger Landeskliniken &
Paracelsus Medizinische Privatuniversität
Ausbildungsarzt zum Facharzt