Letzte Aktualisierung: 22.6.2017
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Medizinische Assistenzberufe-Gesetz (MAB-Gesetz)

Wichtige Neuerungen durch das MAB-Gesetz

Das MAB-Gesetz (Medizinisches Assistenzberufe-Gesetz) wurde im Juli 2012 vom Nationalrat beschlossen und tritt am 1. Jänner 2013 in Kraft. Es bringt einige Neuerungen, über die Biomedizinische AnalytikerInnen Bescheid wissen sollten.

Das Wichtigste in Kürze:

    1. Sieben neue Medizinische Assistenzberufe werden geschaffen, deren Ausbildung ca. 1 Jahr dauert: Desinfektions-, Gips-, Obduktions-, Operations-, Ordinations-, Röntgen- und Laborassistenz.
    2. Biomedizinische AnalytikerInnen sind befugt, die ärztlich angeordneten Tätigkeiten an die Laborassistenz weiterzudelegieren und die Aufsicht über deren Durchführung wahrzunehmen.
    3. Der neue Beruf der Laborassistenz ersetzt die Laborsparte der MTF.
    4. MTF-Gesetz bleibt in Kraft und regelt das Berufsrecht der MTF.
    5. Ab 1.1.2013 werden keine MTF mehr ausgebildet.
    6. Großzügige Übergangsregelungen für den med.-techn. Fachdienst: Wenn einzelne Tätigkeit in den letzten acht Jahren zumindest 30 oder 36 Monaten ausgeübt wurden, die über das Berufsbild der MTF hinaus reichen oder die Berufsausübung ohne Aufsicht ausgeübt wurde, dann ist es möglich, dies in Zukunft rechtskonform zu machen. Es bedarf nur einer Bestätigung der Tätigkeit durch den Landeshauptmann und zusätzlich einer Prüfung (bei 30 Monaten).

Die wichtigsten Neuerungen, die sich aus dem MAB-Gesetz ergeben, haben wir für Sie in einem Artikel zusammengefasst:
Artikel zum MAB-Gesetz
MAB-Gesetz
Erläuterungen zum MAB-Gesetz